Ende November 2002 konnte sich eine Frankfurter Delegation
von den Früchten des Erfahrungsaustauschs überzeugen: Aus „Gewalt-Sehen-Helfen“ wurde „Je réagis!“, was so
viel wie „Ich tue etwas“ oder „Ich reagiere“ bedeutet. Ein
entsprechender Handzettel appelliert an jeden zu helfen, wenn man Zeuge eines
Notfalls wird und listet praktische Informationen auf, auf welche Weise dies
geschehen kann. Nach anfänglicher Skepsis konnte ARAN Kooperationspartner
und Sponsoren für die Kampagne gewinnen. Nicht nur das: Bei dem Besuch in Straßburg
konnte man sich davon überzeugen, wie die auf die Erlebniswelt der Jugendlichen
abgewandelte Form von „Gewalt-Sehen-Helfen“, nämlich „cool sein – cool
bleiben“, von den Mitgliedern sogar in Schulen erfolgreich umgesetzt wird. Da
alle Mitglieder von ARAN ehrenamtlich arbeiten, ist dies in höchstem Maße
anerkennenswert. Bei dem Besuch war auch Gelegenheit für ein Gespräch mit
Vertretern der Stadt Straßburg und der französischen Polizei. Dabei wurde
deutlich, dass die Umsetzung solcher Projekte durch staatliche Stellen aufgrund
zentralistischer Organisationsstrukturen eher schwierig ist. So begrüßte man
um so mehr das Engagement der Bürgerinitiative ARAN, das dadurch für mehr
Sicherheit beiträgt.
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