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Was will NOTEINGANG? Das Projekt NOTEINGANG möchte das subjektive Sicherheitsempfinden von Kindern und deren Eltern verbessern. Dabei geht es nicht um dramatische oder lebensbedrohliche Notfälle. Vielmehr soll durch die Einrichtung von NOTEINGÄNGEN – vornehmlich entlang der Kindergarten- und Schulwege – ein Netzwerk geschaffen werden, das den Kindern signalisiert, dass sie sich im Bedarfsfall auf Hilfe verlassen können. Dies bewirkt ein Gefühl der Sicherheit. Was sind NOTEINGÄNGE? Bei den NOTEINGÄNGEN handelt es sich in der Regel um Ladengeschäfte und andere frei zugängliche Einrichtungen, bei denen Kinder besonders willkommen sind und deren Inhaber sich freiwillig bereit erklären, Kindern im Bedarfsfall zu helfen. Aus den Erfahrungen ähnlicher Projekte werden NOTEINGÄNGE von den Kindern bei kleineren alltäglichen Schwierigkeiten genutzt, wie z. B. Übelkeit, Stürze, verlorene Haustürschlüssel, der Wunsch die Toilette nutzen zu können, aber auch wenn sie ein schlechtes Gefühl haben oder sich von anderen drangsaliert fühlen. Die Geschäftsinhaber werden persönlich gebeten, sich den Kindern anzunehmen und – wenn es sich um kein sofort lösbares Problem handelt – die Eltern zu verständigen. Falls dies nicht möglich sein sollte, liegt eine Telefonliste mit anderen Ansprechpartnern vor. Durch die Anbringung der auffällig gelben NOTEINGANG-Aufkleber auf Eingangstüren oder Schaufenstern sind die NOTEINGÄNGE für jeden auf der Straße gut sichtbar. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Aufklebers mit den Kindern und Eltern im Stadtteil kommuniziert. Wie bekommt man NOTEINGÄNGE?
Bundesweit gibt es ähnliche Projekte mit anderen
Namen und anderen Logos. Der Präventionsrat Frankfurt a. M. möchte,
dass im Stadtgebiet einheitlich das NOTEINGANG-Logo zur Anwendung
kommt, da ein hoher Wiedererkennungswert den Bekanntheitsgrad und
damit die Wirkung der NOTEINGÄNGE steigert.
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Oktober 2010
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