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Anti-Graffiti-Projekt an der S-Bahn-Station Nied Der Regionalrat Nied regte aufgrund von Vandalismus- und Graffiti-Schäden an der S-Bahn-Station Nied an, zwei Wände durch Jugendliche farblich neu gestalten zu lassen. Erfahrungen aus anderen Projekten hatten gezeigt, dass solche Flächen in der Regel für einige Zeit vor neuen Graffiti verschont bleiben. In Kooperation mit der Werkstatt Frankfurt und der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, die das Projekt finanzierte und koordinierte, wurden am 4. und 5. Juni 2007 unter fachlicher Leitung der Kunstpädagogin Ellen De Visser die beiden Wände von Schülerinnen und Schülern des Hauptschulzweigs der Niddaschule neu angelegt. Zuvor erarbeiteten die Schüler im Kunstunterricht Motivvorschläge, die in einer öffentlichen Vernissage den Nieder Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt wurden. Dabei konnte jeder Besucher sein Lieblingsmotiv mit Punkten versehen. Während Motive aus der Geschichte Nieds den meisten Zuspruch bekamen, wurde das Motiv "Nationalflaggen" als Kompromiss für die Gestaltung des S-Bahn-Aufgangs ausgewählt. Zum einen symbolisieren die Flaggen die Vielfalt der Nationalitäten, die in Nied wohnen, zum anderen ist das Motiv aus praktikablen Gründen einfacher zu realisieren als die doch teilweise sehr anspruchsvollen Motive aus der Geschichte Nieds. [ Pressemitteilung zum Projekt, pdf ]
Vernissage in der Niddaschule
Schulleiterin Margarete Alt und Projektleiterin Ellen De Visser
Die Vernissage war gut besucht
Schulleiterin Margarete Alt und Herr Michael Eickenboom von der Stabsstelle
Motive zum Thema Bewegung
Motiv aus der Geschichte Nieds
Dieses Motiv wurde ausgewählt und umgesetzt. Frau De Visser
hatte die Wände vor Ort
Frau De Visser und weitere Lehrer aus dem Kollegium leiteten die Schüler vor Ort an
Niddaschüler bei der Arbeit
Niddaschüler bei der Arbeit
Niddaschüler bei der Arbeit
Schüler des Hauptschulzweigs der Niddaschule, Jahrgangsstufen 8 und 9
Niddaschüler bei der Arbeit
Fotos: Georg Endres, Jürgen Krusch
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