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Seit 1997 wird die Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ in
unterschiedlichen Werbelinien in der Öffentlichkeit vorgestellt. Gerade die
Darstellung von Motto und Logo, z. B. auf den Rückseiten der RMV-Tickets oder auf Brötchentüten, haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad
beigetragen. Insbesondere die Werbung im Nahverkehrsbereich hat dafür gesorgt,
dass bereits 50% der Frankfurterinnen und Frankfurter nach einem Jahr die
Kampagne kannten. Gleichwohl
darf nicht nachgelassen werden, die Kampagne in das öffentliche Bewusstsein der
Bevölkerung zu implementieren. Insbesondere sollen auch Pendler, die nach
Frankfurt kommen, auf die Wichtigkeit der Zivilcourage im gesellschaftlichen
Zusammenleben hingewiesen werden. Seit 2003 steht ein kompletter Straßenbahnzug zur Verfügung, der, versehen mit dem Logo der Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ und ganz in der Farbe rot, auf den Straßenbahnlinien für Zivilcourage wirbt.Am 12. März 2008 wurde eine neue Straßenbahn beklebt und von Sicherheitsdezernent Stein, Polizeipräsedent Thiel und VGF-Geschäftsführer Budig am Lokalbahnhof der Presse vorgestellt. Diese Bahn ersetzt die inzwischen ausgemusterte 1. "Gewalt-Sehen-Helfen"-Straßenbahn.
v.l.n.r. Sicherheitsdezernent Volker Stein, Polizeipräsident Achim Thiel, VGF-Geschäftsführer Michael Budig
Fotos: Jürgen Krusch Der
Lenkungsausschuss der Kampagne nutzt damit ein Werbemedium, welches durch die tägliche
sichtbare Präsenz eine breite Öffentlichkeit erreicht und permanent an die
gegenseitige soziale Verantwortung erinnern soll. Ermöglicht
wurde dies mit besonderer Unterstützung der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am
Main und der Deutschen Städte-Medien GmbH, die dem Präventionsrat die Straßenbahn
für Werbemaßnahmen zur Verfügung stellten.
Fotomontage: Hartmut Preßler
Foto: Thomas
Lusmöller
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