COMIC
GEGEN GEWALT
Um
Gewalt in der Gesellschaft erfolgreich entgegenzuwirken müssen Präventionsmaßnahmen
schon früh ansetzen und Kinder und Jugendliche einbeziehen. Dies zeigt auch die aktuelle Kriminalitätsstatistik, die zwar
einen erfreulichen und deutlichen Rückgang der Fallzahlen
verzeichnet, jedoch eine relativ hohe Jugendkriminalität ausweist. Unter
dem Titel "cool
sein -cool bleiben" wurde bereits im Rahmen der Kampagne
„Gewalt-Sehen-Helfen“ ein Training für Handlungskompetenz in
Gewaltsituationen als Beitrag zur Gewaltprävention für die
Sekundarstufe in den Schulen entworfen. Dabei
wurden die Inhalte der Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" von
dem Frankfurter Kinderbüro, dem Jugendamt Frankfurt am Main,
Schulpsychologinnen des Staatlichen Schulamts und dem
Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main auf die
Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen angepasst und in den Schulen
vermittelt. Die Nachfrage und Resonanz ist dabei so hoch, dass die
Jugendkoordinatoren der Polizei und die Mitarbeiter des Frankfurter
Kinderbüros dazu übergegangen sind, nicht mehr selbst die
Unterrichtseinheiten zu bestreiten, sondern Multiplikatoren
auszubilden, die wiederum die Inhalte in der Praxis vermitteln. Um die
Kinder und Jugendlichen für das Thema zu interessieren ist es unerlässlich,
auf den erhobenen Zeigefinger zu verzichten und Zugang über ein
geeignetes Kommunikationsmedium zu finden:
Der Zeichner
H. P. Murmann und die Jugendkoordinatoren des Polizeipräsidiums,
Claudia Ringel und Rolf-Dieter Baer, haben die Geschichte um die
beiden Helden entworfen und sehr viel von ihren Erfahrungen aus
Kontakten mit Kindern und Jugendlichen einfließen lassen. 10.000
dieser Comics werden im kommenden Schuljahr 2002 /2003 an den Frankfurter
Schulen verteilt. Die Kosten von 3.800 € übernahm der Präventionsrat
der Stadt Frankfurt a.M. Anhang:
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