|
|
Frankfurter Präventionstag am 22.9.2000 in den Römerhallen |
|
Präventionstage als Informations- und Kommunikationsforen für Fachleute auf dem Gebiet der Kriminalitätsvorbeugung gibt es auf Landes- und Bundesebene. Als im Oktober 1999 beim Sportbund in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise ein Präventionstag der Sachverständigenkommission für Kriminalprävention der Hess. Landesregierung stattfand, wurde die Idee geboren: "Warum nicht einen Frankfurter Präventionstag organisieren, bei dem die vielfältigen Präventionsaktivitäten von Frankfurter Institutionen den Bürgern und Fachleuten vorgestellt werden?" Die Idee wurde vom Präventionsrat begrüßt und ein Lenkungsausschuss mit maßgebenden Initiatoren gegründet. In regelmäßigen Treffen wurden Art, Ziele und Organisation erörtert und am 22. September 2000 war es schließlich soweit: Der 1. Frankfurter Präventionstag konnte in den Frankfurter Römerhallen stattfinden. Die organisatorische Vorbereitung und Abwicklung der Veranstaltung wurde von der Geschäftsstelle des Präventionsrates geleistet, was sich sehr bald aufgrund des unerwartet großen Aufwandes als kaum zu leistender Kraftakt herausstellte. Neben der ursprünglichen Idee, lediglich die Frankfurter Präventionsinstitutionen und deren Projekte an Ständen zu präsentieren, wurde gleichfalls ein Bühnenprogramm auf die Beine gestellt, für das auch Prominente gewonnen werden konnten. Bereits im Vorfeld zeigte sich, dass großer Bedarf insbesondere bei Schüler/-innen und Lehrer/-innen bestand: Nach rd. 300 Voranmeldungen von Schulen mussten wegen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und des doch nur begrenzt zur Verfügung stehenden Platzangebotes, weiteren Anfragen abgesagt werden.
Rd. 1.000 Besucher, vor allem Schülerinnen und Schüler tummelten sich dann am Vormittag in den Römerhallen und verfolgten u.a. die Darbietungen des Frankfurter Schultheater-Studios auf der Bühne, besuchten die Stände oder übten sich an der Kletterwand vor der Paulskirche. Insbesondere der Fragebogen "Gewalt an der Schule", den es am Stand des Präventionsrates gab, fand reißenden Absatz: Alle 300 Exemplare wurden von den Schülern ausgefüllt. Die Fachleute –Erziehungsberechtigte, Lehrer, Sozialarbeiter, u.a.- konnten sich informieren und Kontakte knüpfen. In einem Nachbereitungstreffen der Lenkungsgruppe war man durchweg mit dem Ablauf und der Nachfrage bei dem Präventionstag zufrieden. Darüber hinaus bestand Einigkeit, dass sich die präventiv arbeitenden Institutionen nicht nur an "Präventionstagen", sondern regelmäßig treffen und über Erfahrungen und Vorhaben austauschen sollten. |
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||