SOS-Telefonkarten
Durch die Verteilung von 2.000 SOS-Telefonkarten
an Schüler/-innen der 3. Klassen wurde Kindern die Möglichkeit
gegeben, in kleinen Notsituationen Eltern, Schule oder die Polizei
zu verständigen. Die Telefonkarten enthalten 6 DM an Gebühren,
sind mit wichtigen Notrufnummern versehen und können um wichtige
persönliche Eintragungen erweitert werden. Das als Pilotprojekt
getestete Modell ergab, dass die Schüler/-innen meist recht
verantwortungsvoll mit der Notrufmöglichkeit umgegangen sind. Durch eine immer größere Verbreitung von Handys nimmt die Akzeptanz von Telefonkarten bei älteren Schüler/-innen ab. Die am Projekt teilgenommenen Erziehungsberechtigten waren jedoch fast durchgängig der Meinung, dass die "SOS-Telefonkarten" eine geeignete Notrufmöglichkeit für Grundschüler/-innen sind. Darüber hinaus war das Projekt Anlass, Notfälle, Bedrohungen und andere Gefahren im Unterricht zu thematisieren. |